Laktoseintoleranz was nun? Ursache und Ernährung

laktoseintoleranz

 

  Laktoseintoleranz

 

Die Laktoseintoleranz ist eine Lebensmittelunverträglichkeit, genauer eine Milchzucker-unverträglichkeit. Wer sich schon seit längerem damit beschäftigt und glaubt, dass dieses körperliche Malheur im Alter wieder weniger wird oder gänzlich verschwindet, der irrt. Im Gegenteil, mit zunehmendem Alter tritt eine Laktoseintoleranz immer häufiger auf.

 

Wie kommt es zu einer Laktoseintoleranz?

Das Enzym Laktose wird normalerweise in den Zellen der Dünndarmschleimhaut gebildet und ist für die Spaltung des Milchzuckers in der Nahrung zuständig. Ist das Enzym  gar nicht oder nur gering vorhanden, gelangt die unverarbeitete Nahrung vom Dünndarm in den Dickdarm. Der nicht verwertete Milchzucker fängt an zu gären, es kommt zu Gasbildungen. Hierdurch wird wiederum die Darmwand gereizt, der Körper reagiert mit Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall. Aber auch bei Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, chronische Müdigkeit und andere unspezifische Reaktionen kann die Ursache eine Laktoseintoleranz sein.

 

Ursache einer minimierten Enzymbildung

Es gibt mehrere Ursachen für eine geringe Lactasebildung.

Ein angeborener Laktosemangel  aufgrund eines Gendefektes ist bereits nach den ersten Tagen einer Geburt an Durchfall erkennbar.

Der primäre Laktosemangel. Die Enzymbildung im Erwachsenenalter wird im Laufe der Jahre  verringert oder stellt sich ganz ein.  Grund hierfür ist ein Gen im Promotobereich der Lactase- Gene. Hier finden Sie eine gute Erläuterung zur Ursache.

Der sekundäre Laktosemangel ist eine vorübergehende oder durch andere Ursachen erworbene Laktoseintoleranz. Diese Ursachen können zum Beispiel chronische Darmerkrankung, Pilzinfektion, Mangelernährung und andere sein.

 

Laktoseintoleranz ist nicht schlimm,

… soweit sich der Mensch mit seiner Ernährung auf diese Besonderheit einstellt. Sollten Sie zum Gefühl neigen „krank zu sein“,  – tun Sie sich das nicht an!                                    Laut Wikipedia sind ca. 75% der erwachsenen Weltbevölkerung laktoseintolerant!  Alle Laktoseintoleranten sind somit Teil einer großen Gesellschaft.

Das Geheimrezept um gesund mit einer Laktoseintoleranz zu leben ist

Selbstwahrnehmung – Konsequenz – laktosefreie Ernährung

 

Das klingt einfach, ist jedoch ein Lernprozess. Wer ist schon gerne IMMER konsequent! Das Positive ist, hat man sich nicht an die selbsterstellten Vorgaben gehalten, gibt’s gleich Bauchschmerzen. Dann haben Sie die Wahl, besser konsequent ohne Laktose wie Käse, Eis, Sahne zu leben, oder … genau.

 

atemtest

 

Bevor Sie sich jedoch mit einer möglichen Laktoseintoleranz beschäftigen, ist eine ärztliche Untersuchung und ein Funktionstest, ein  H2 – Atemtest, mehr als sinnvoll. Sobald Sie wissen, dass alles „am rechten Fleck“  ist,  können Sie sich  entspannt mit sich und ihrer Ernährung beschäftigen.

 

Leben mit einer Laktoseintoleranz

Zu einer Ernährungsumstellung auf eine laktosefreie Ernährung  ist eine Darmsanierung zu Beginn sinnvoll.   Ziel ist es, die Darmschleimhaut wieder aufzubauen, von Bakterien und Pilze zu befreien und eine bestehende Entzündung zu heilen. Mit einer Sanierung stärken Sie das Immunsystem und der gesamte Gesundheitszustand verbessert sich. Vergessen Sie nicht, dass der Darm das größte Organ im menschlichen Körper ist und eine nennenswerte Auswirkung auf Ihr Wohlbefinden hat.

Im Internet finden Sie eine Vielzahl von Darmsanierungspräparaten, aber letztendlich sind bei allen Präparten die Flohsamenschalen ein Hauptbestandteil.  Produkte finden Sie unter anderem im dm-Markt und Rossmann. Die Flohsamenschalen sind Ballaststoffe und haben auf einen gereizten Darm eine beruhigende Wirkung. Reine indischen Flohsamenschalen* aus biologischem Anbau erhalten Sie in einer Menge von 1000 Gramm von Golden Peanut aus Garnstedt bei Amazon.  250 Gramm gemahlene Samen  erhalten Sie in Bio-Qualität von Dr. Groß in der Apotheke.

Sollten Sie Kapseln bevorzugen, ist Basis Darmreiniger Kapseln von NCM aus der Apotheke eine gute Wahl.

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Nahrungsergänzung bei einer laktosefreien Ernährung  

sind gezielt eingesetzt sinnvoll. Magnesium, Calcium und Silizium unterstützen den Genesungsprozess des Darms. Omega – 23 Fettsäure wirkt auf den Verdauungstrakt beruhigend und ist in Fisch, Leinöl und Hanföl vorhanden.

Laktosehaltige Lebensmittel zu meiden ist leichter gesagt als getan.  Milch, Sahne, Käse, Eis  sind leicht als laktosehaltig zu erkennen. Aufwändiger ist es Lebensmittel mit versteckter Laktose zu finden. Oft ist sie in Wurst, Brot und anderen verarbeitende Lebensmittel enthalten.  Sie werden nicht umhin kommen Zutatenlisten zu studieren. Auch geringe Mengen kontinuierlich verzehrt reizen den Darm und es kommt zu Beschwerden.

 

Immer auf Eis und Co. verzichten?

Nein, es besteht die Möglichkeit wie gewohnt Milchprodukte zu sich zu nehmen. Das ist  kein Problem, sie müssen nur das Enzym Laktose beim Essen laktosehaltiger Nahrung zu sich nehmen. Am besten gleich mit den ersten Bissen wohldosiert einnehmen und es werden keine Beschwerden auftreten.

Faustformel für eine Dosierung

5000 FCC pro 5 g Laktose

Beispiel 1: 100 ml Milch enthält 5 Gramm Milchzucker.  5000 FCC Laktose in Form von Pulver oder Kapseln und Sie sind auf der sicheren Seite.

Beispiel 2: Selbstgemachte Käsespätzle. Um hier sicher zu gehen, können Sie gleich 15000 FCC Laktose nehmen. Das klingt sehr viel, ist aber die empfohlene Dosierung bei einer größeren Menge laktosehalter Mahlzeit.

 

Die gute Nachricht: Laktose können Sie nicht überdosieren!

Achten Sie auf eine ausreichende Dosierung, mit der Zeit bekommen Sie ein Gespür für Ihren Bedarf.

Ich selbst habe nach  Jahren wieder ein Laktose-Präparat ausprobiert, nach dem die damalige empfohlene Dosierung mir nicht ausreichte und mit Bauchschmerzen so reagierte, dass ich über Jahre auf eine laktosehaltige Nahrung verzichtete.  Mit der neuen Faustformel komme ich gut zurecht.  Heute gönne mir regelmäßig Käse, Kuchen mit Sahne und 15000 FCC Laktose.

Dieses Lactase-Präparat  5000 FCC von The Nutri Store aus der Apotheke, könnte auch Sie interessieren.

 

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