Herbst. Wandern im Geo-Park Odenwald

herbst-1

 

Herbst. Wandern im Geo-Park Odenwald

So eine Herbstwanderung, mitten in den bunten Farben der Natur, ist Balsam für die Seele. Wenn dann noch die Sonne scheint und die Temperaturen ein wenig nach oben klettern, ist das fast nicht mehr zu toppen.

In der Region Odenwald, genauer im vorderen Odenwald, gibt es viele attraktive Routen die erwandert werden wollen. Heute möchte ich Ihnen die Route Frankenhausen im Mühltal nach Herchenrode vorstellen. Doch zunächst ein paar Worte zum Geo-Naturpark Odenwald.

Der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald

Über 3500 km² erstreckt sich das Mittelgebirge mit Wäldern, Weiden und Wiesen zwischen Rhein, Main und Neckar.  Zum Geo-Naturpark wurde die Region aufgrund ihres bedeutenden geologischen Erbes.  2015 wurde die Region Bergstraße-Odenwald in das „International Geoscience & Geoparks Programme“ der UNESCO aufgenommen.

Mehr zur Organisation des Naturparks, der Fauna, Geschichte oder Auszeichnungen erfahren Sie auf der Webseite des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald e.V.   Die übersichtliche und sehr ansprechende Webseite zu besuchen, mit ihren interessanten Informationen zur Region und die vielen Vorschlägen die Landschaft zu Fuß oder mit dem Rad zu erkunden, ist fast schon ein Muss. Wir outen uns als Fans und freuen uns jedesmal aufs Neue über die animierende Motivation unseren Körper zu bewegen.

 

odenwald

Frankenhausen   – Herchenrode – Frankenhausen

Von Frankenhausen im Mühltal auf der Hutzelstraße entlang Richtung Steigers wandern. Dieser Teil der Strecke, die Neutscher Höhe, bietet eine unbeschreiblich schöne Aussicht über die Rheinebene, die Stadt Frankfurt oder in der anderen Richtung über die hügelige Landschaft des Odenwalds. Nach ca. 4 km an einer Kreuzung links zum Hof Grünau abbiegen und dem Weg weiter  folgen in Richtung  Modautal nach Hoxhohl. In der Ortschaft angekommen, führt der Weg links auf die Landesstraße, um kurz darauf rechts in die Seitenstraße Alte Darmstädter einzubiegen. Den Weg weiter gehen bis zum Zielort Herchenrode. Die Tour führt größenteils über gefestigte Fahrwege. Dies hat den Vorteil, dass man sich verträumt der Natur hingeben oder angestrengt einem Plausch folgen kann ohne zu stolpern. Der Ort Herchenrode bietet die besten Voraussetzungen für eine ausgiebige Pause einzulegen.

Herchenrode ist ein Traum für alle Pferdeliebhaber. Pferdeanlage,  Pferdeställe, Koppeln und natürlich Pferde so weit das Auge reicht; hier ist der Pferdesport und Georg von Stein, der Deutsche Meister der Vierspännerfahrer, zu Hause.

 

herchen

 

Das Gasthaus von Stein,  im Odenwälder Stil eingerichtet, nach dem Motto `einfach aber herzlich´, bietet  gute ländliche Hausmannskost zu einem fairen Preis.  Hier schmeckt das Jägerschnitzel genau so fein wie ein Stück Apfelkuchen.

Es ist kaum zu glauben: Nur wenige Kilometer vom Getümmel der Städte entfernt findet man hier eine Idylle, die schon fast weh tut.

Gestärkt geht es auf den Rückweg.

aaa

 

Richtung Modautal auf der Landesstraße rechts abbiegen, Straße überqueren und kurz darauf den Feldweg  einbiegen. Den Hügel Richtung Neutsch in Angriff nehmen. Jetzt stehen ein paar Höhenmeter auf dem Programm. Der Straße entlang immer weiter den Berg hinauf, am Neutscher Friedhof vorbei. Mitten im Ort an der Straßengabelung links halten, die Straße weiter folgen und den anschließenden Feldweg weiter laufen bis zum Zielort Frankenhausen.

Die Gesamtstrecke führt über Felder, Wiesen und Weiden, aber wenig Wald. Dafür kann man an Herbsttagen hervorragend die Sonne genießen.

Gesamtlänge: 12,7 km        Gehzeit: 2.45 Min.


 
Anzeige

 
Mehr von Servus Senioren: