Wochenendtrip nach Rom | Zu Fuß durch Rom

Städtereise Rom, Trevi Brunnen

Zu Fuß durch Rom

Am zweiten Tag, ohne An- und Abreise,  steht einer ausgiebigen Erkundung Roms nichts mehr im Wege. Unser erstes Ziel: der Petersdom.

Um Rom unbeschadet zu erwandern, bedarf es einem guten Schuhwerk. Hier haben sich wieder meine klassischen Wanderschuhe  Renegade III GTX * von Lowa gut bewährt. Leichtgängig in seiner Art ist er ein gute Begleiter für leichte Wanderungen auf festem Untergrund. Der Renegade ist auch für orthopädische Einlagen geeignet, die Sohle ist herausnehmbar.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es über die Spanische Treppe Richtung Vatikan.

Die Tiber überquerten wir auf der Ponte Umberto, vorbei am Palazzo di Giustizia und Castel S. Angelo  und erreichen im Anschluss den Petersplatz. Der Petersdom;  schon auf der Brücke Umberto, mit einem Blick zum Dom, kam das überwältigende Gefühl auf, etwas Besonderes zu erleben.

 

Petersplatz

Trotz der Nebensaison war der Petersplatz gefüllt. Nach einer relativ kurzen Wartezeit, aufgrund der Kontrollen aller Besucher, konnten wir den Dom von innen besichtigen. Überwältigend, einfach überwältigend diese Anhäufung von Kunst und Kreativität. Eine große Menschenmasse schiebt die Besucher vorwärts und es war stellenweise schwierig sich etwas länger vor einem Gemälde aufzuhalten.  Aber ehe ich mich versah hatten wir 2 Stunden alleine im Dom verbracht, und es gab noch viel zu sehen.

 

Dom

 

Vom Vatikan aus sind wir bewusst kleine Gässchen Richtung Collosseo gelaufen. In einer Bar, die nur von Italienern besucht war, haben wir eine Pause eingelegt.

Un cappuccino, caffè espresso uno un’acqua minerale con gas e due tramezzini con prosciutto cotto”,

na, das klappt ja noch ganz gut!

Gestärkt und mit unserem Marco Polo Reiseführer* in der Hand ging es weiter über  einen Wochenmarkt am Campo de Fiori, vorbei an der Ausgrabung des Tempels Lago di Torre Argentina  zum Viktor Emanuelsdenkmal. Einmal noch die Treppen hoch und schon gibt es zur Belohnung einen wunderbaren Blick über Rom.

In diesem Areal  sind so viele Ausgrabungen und antike Monumente zu sehen, dass man gar nicht weiß, wo man hingehen soll in dieser kurzen Zeit.  Aber mal ehrlich, in 5 Tagen  ist diese Ansammlung von Kultur und Kunst auch nicht zu bewältigen. Für mich stand in diesem Moment fest, Rom ist eine zweite Reise wert. Nachdem mir dies bewusst war, wurde ich wieder ruhiger und ließ mein Blick Richtung Theater des Marcellus und wieder zurück Richtung Trojanssäule schweifen.  Wir schauten uns von der Terrasse das Forum Romanum und das Palatino an.

Rom 2

Jetzt schleichten sich Hunger und Müdigkeit ein. Wir entschlossen uns  den Weg Richtung Hotel einzuschlagen. Der Weg führte an der Basilika Ill Gesu, weiter zum Pantheon an der Piazza della Rotonda vorbei zum Trevi Brunnen.

Jetzt war genug. Wir kauften uns in einem kleinen Lebensmittelgeschäft am Trevi Brunnen zwei belegte Brötchen und ruhten uns auf einer Bank aus. Mittlerweile war es Abend geworden und wir waren froh endlich im Hotel anzukommen. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es direkt zum Ristorante Andrea.  Das war eine gute und leckere Entscheidung.

Überwältigt von den vielen Eindrücken und müde vom Fußmarsch, sind wir ins Bett gefallen ohne uns in das römische Nachtleben zu stürzen. Dank meiner guten Wanderschuhe  haben meine Füße alles gut überstanden.


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