Schicke Sonnenbrillen – Augenschutz mit Stil

Sonnenbrillen - cool und Augenschutz

 

Sonnenschutz

Schicke Sonnenbrillen – ein Augenschutz mit Stil

Vor wenigen Wochen konnte ich eine Sonnenbrille einer bekannten Marke an einer Strandpromenade in der Nähe von Chania für 15.00 Euro erwerben, mit UV-Schutz versteht sich. Fake? Natürlich, lassen wir uns nicht blenden! Ein Markenartikel zu diesem Preis, undenkbar. Aber viel wichtiger ist der Sonnenschutz, der hier fehlt. Blendschutz ja, aber kein Schutz gegen die gefährlichen UV-Strahlen.

Wussten Sie, dass Augen auch Sonnenbrand bekommen können? Sonnenbrillen bannen diese und andere Gefahren.  Viele Menschen schützen ihre Augen aus  Unwissenheit oder Bequemlichkeit nicht mit einer Sonnenbrille. Dabei können UV-Strahlen  die Augen dauerhaft schädigen.

 

Gefahr: Sonnenstrahlen

Als Mitteleuropäer genießen wir die warmen und sonnigen Tage. Aber die Angreifer sind unsichtbar: UV-Strahlen lassen Augen und Augenpartie schneller altern –  das muß nicht sein.  Zudem können sie Hautkrebs und schmerzhafte Entzündungen der Hornhaut („Augen-Sonnenbrand“) verursachen. Unbemerkt können UV-Strahlen so bleibende Schäden im Auge nach sich ziehen: z. B. Veränderungen der Netzhaut, die scharfes Sehen in der Nähe unmöglich machen (altersbedingte Makuladegeneration) oder die Eintrübung der Augenlinse (Katarakt). Heimtückisch ist, dass sich die Veränderungen erst viele Jahre später bemerkbar machen. Aus diesem Grund ist ein optimaler UV-Schutz der Augen für alle Altersgruppen notwendig.

Riskant und störend wird es, wenn die Augen durch den sichtbaren Lichtanteil geblendet werden. Auch Lichtreflexionen von Wasser und Sand beeinträchtigen das Sehvermögen erheblich.

 

Schicke Sonnenbrillen als Augenschutz

Sonnenbrillen mindern das Risiko. Für den UV-Schutz sorgt das Glas, nicht die Tönung. Auch farblose Gläser können optimal schützen. Tönungsstufen von 0 bis 4 entscheiden über den Blendschutz.  Je dunkler, desto weniger Licht dringt durch. Das CE-Zeichen erklärt die Einhaltung europäischer Schutzanforderungen.

Aber Blendschutz ist nicht UV-Schutz. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, ist mit einer Brille, die UV-Strahlen unterhalb 400 Nanometer absorbieren, gut bedient.

Für Fehlsichtige gibt es getönte Gläser mit Korrektion. Alternativ eignen sich phototrope Korrektionsgläser, die sich je nach Lichtintensität selbst einfärben. Auch Stecksysteme machen Brillen sonnentauglich.

Als Pollenallergiker genieße ich eine schicke Sonnenbrille auch als Schutzschild für meine geschundenen Augen.  Sie schützt vor Pollen, Strahlen und  Zugluft  – eine wahre coole Wunderwaffe.

 

Besonderer Augenschutz im Alter

Die Selbstheilungskräfte des Auges nehmen im Alter ab. Deshalb ist dann ein zusätzlicher Schutz vor dem sichtbaren Blaulichtanteil sinnvoll. Der blau-türkise Bereich des Baulichts (465 nm bis 495 nm) ist wichtig für Gesundheit und Biorhythmus, der blau-violette Bereich (435 nm +/- 20 nm) kann jedoch die Augen schädigen und das Risiko einer altersbedingten Makuladegeneration erhöhen. Besonders Menschen, die am Grauen Star operiert wurden, sind hier gefährdet: Die künstliche Linse, die bei der OP ins Auge eingesetzt wurde, schützt die Netzhaut nicht so gut vor Blaulicht wie die natürliche Linse. Brillen mit „Blauabschwächer“ sind hier eine gute Lösung. Sie filtern auch die schädlichen Strahlen des Blaulichtes und verstärken gleichzeitig die Kontraste. Dadurch können Bordsteinkanten und Treppenstufen wieder besser erkannt werden (Schutz vor Stürzen und Knochenbrüchen). Solche Brillen können auch für Diabetiker eine gute Option sein.

 

Tipps für den Sonnenbrillenkauf

Mit ein paar Tests können Sie einem Fehlkauf vorbeugen:

Glasqualität Die Brille wird 50 Zentimeter vors Gesicht gehalten und eine senkrechte gerade Linie im Hintergrund fixiert. Dabei wird die Brille waagerecht und senkrecht hin- und herbewegt. Wölbt oder verzerrt sich die gerade Linie, gehört das Glas in den Müll (gilt nicht für Korrektionsbrillen). Außerdem dürfen die Gläser keine Kratzer oder Unregelmäßigkeiten aufweisen.

Brillengröße Reichen die Gläser von den Augenbrauen bis zum Jochbein und schützen sie auch seitlich vor Sonne? Dann ist es gut! Je dichter die Brille vor den Augen sitzt, desto weniger Licht kann von der Seite einfallen.

Sitz und Komfort Die Brille darf nur an vier Stellen aufliegen – an den Ohren und an der Nase, nicht aber an Brauen, Wangen oder Schläfen. Weder die Nasenauflage, noch Scharniere oder Bügel dürfen drücken. Sind die Nasenpads fest integriert, sollten sie auf der gesamten Fläche aufliegen. Die Wimpern dürfen die Gläser nicht berühren.


Quelle: Kuratorium Gutes Sehen e. V., Bildquelle: Eschenbach Optik

 

Augenschutz mit Stil

Optimaler Augenschutz, mit 100 UV-Schutz kann durchaus modisch und schick aussehen, die Auswahl ist beachtlich groß.

Ray Ban


Brillenplatz

Eschenbach Optik


Amazon

Dolce & Gabana


Brillenplatz

 

 

Wussten Sie schon…

dass die UV-Strahlung der Aprilsonne bereits so stark ist wie die UV-Belastung im August?

 


Anzeige


 

Mehr von Servus Senioren: