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Optimale Pflege der Zahnprothese

So hegen und pflegen Sie Ihre „Dritten“ richtig!

Autor: Martina Offenburger
Reinigung der Zahnprothese. Richtige Pflege der Zahnprothese
Zahnpflege

Optimale Pflege der Zahnprothese

Auch die ältere Generation sollte sich angesprochen fühlen ihre Zähne soweit es geht gesund mit ins hohe Alter zu nehmen.

Leider habe ich allzu oft während meiner Berufstätigkeit als Zahnarzthelferin bemerkt, dass ältere Menschen sich auf die chemische Reinigung ihrer dritten Zähne verlassen.

Dabei ist eine gute Mundhygiene wichtig für die Gesunderhaltung des ganzen Körpers.

Für Zahnimplantate gelten die gleichen Pflegeempfehlungen wie für eigene Zähne, wenn auch nicht mehr alle vorhanden sein sollten.  Siehe Zahnreinigung.

Mit Zahnorthesen und Zahnprothesen können Sie zwar kein Karies bekommen, aber genau wie bei „echten“ Zähnen bilden sich Beläge aus Bakterien und Essensresten an der Oberfläche.

Deshalb gilt auch hier: tägliche Reinigung. Selbstverständlich können Sie eine Handzahnbürste speziell für Zahnprothesen verwenden. Wer jedoch Jahrzehnte seine Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste gereinigt hat, sollte diese Gewohnheit beibehalten.

Der tägliche Einsatz eines Ultraschallgeräts ersetzt das Einlegen der Zahnprothese in ein reinigendes Flüssigkeitsbad. Die Reinigung per Ultraschall ist effektiver, wirkungsvoller und geht schneller vonstatten. Ich selbst habe das Ultraschallgerät von Grundig gekauft um meine Aufbissschiene zu reinigen und bin sehr zufrieden.  Jedoch nutze ich dieses Gerät auch zur Reinigung von Brillen und Schmuck. Hierzu verwende ich einen Ultraschallreiniger.

Eine halbjährliche Kontrolle beim Zahnarzt, sowie die Zahnsteinentfernung gehören unbedingt zur Gesunderhaltung der Zähne. Außerdem kann man in dieser Sitzung, wenn Bedarf besteht, seinen herausnehmbaren Zahnersatz durch den Zahntechniker reinigen lassen. Dieses Angebot wird privat berechnet und kostet je nach Aufwand ca. 40,00 Euro.

 

Zur Gesunderhaltung des Kausystems ist die Mundhygiene besonders wichtig.

Zahnstein kann zu Schäden an Zahnfleisch und Mundgewebe führen. Dies geht oft mit schmerzenden Wunden einher. Hinzu kommt, dass Belege den Sitz einer Prothese im Mund verschlechtern, das Kauen wird beschwerlich, die Nahrung schränkt sich weiter ein und eine weitere körperliche Schwächung ist die Folge. In der Medizin gilt es als sicher, dass Keime aus der Mundhöhle in die Blutbahn gelangen und so innere Organe, zum Beispiel Herz und Lunge, schädigen können.

 

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