Wenn Pollen wieder fliegen…

Sie fliegen von links und rechts um unsere Nase und schon geht es los: Niesanfälle, Augenjucken, Schnupfen… Es ist Pollenallergiezeit!

Autor: Servus Senioren

 

Gesundheit

Wenn Pollen wieder fliegen.. Allergie -Alarm

Kaum steigen die Temperaturen schon geht es los: Nießen, Augenjucken und Fließschnupfen sind an der Tagesordnung, Symptome die jedem Allergiker bekannt sind. Wer auf Haselnuss und Erle reagiert, hat schon längst seine erste Tortur hinter sich gebracht.

Ab März geht es dann richtig los mit dem Birkenpollenflug, abhängig von Wetter und Standort. In diesem Jahr können wir mit einem sogenannten Mastjahr rechnen, da die kalten Wochen im Februar und März die Blütezeit verzögerten und nun alle Pollen gleichzeitig anfangen zu fliegen.

Kaum endet die Baumpollensaison, fangen im Mai die Gräser an zu blühen. Fast das ganze Jahr können Pollen  Allergiker plagen.

 

Was steckt hinter einer Allergie?

Das Immunsystem spielt verrückt! Aus welchen Gründen genau ist nicht so leicht zu beantworten. Meistens ist die Ursache multifaktoriell bedingt, eine Kombination aus verschiedenen Ursachen.
Auslöser können Umweltfaktoren sein, wie Luftverschmutzung, chemische Reinigungsmittel oder Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Lebensgewohnheiten, wie Stress Ernährung oder ein Übermaß an Hygiene, kommen ebenfalls als Auslöser infrage. Nicht zuletzt ist Vererbung eine Möglichkeit Allergien zu begünstigen. So haben Kinder und sogar Kindeskinder ein erhöhtes Risiko Allergien zu entwickeln, wenn Eltern Allergiker waren.
Das Immunsystem wird erst nach einer beschwerdefreien Phase Antikörper gegen Allergene bilden. Erst bei weiterem Kontakt mit dem jeweiligen Auslöser, kommt es dann zu einer Produktion von Abwehrstoffen, zur allergischen Reaktion. Durch die übermäßige Produktion von Abwehrstoffen wird der Botenstoff Histamin ausgeschüttet.

Tipps zur Linderung

Pollenschutzgitter vor Balkontüren und Fenstern schützen vor mindestens 85 % der Flugsamen.

Getragene Kleidung und Schuhe im Eingangsbereich lassen, auf jeden Fall außerhalb des Schlafzimmers.

Waschen Sie die Haare vor dem Zubettgehen, wenn Sie sich längere Zeit im Freien aufgehalten haben.

Blühende Pflanzen im Schlafzimmer sind für Allergiker ein Tabu.

Spülen Sie vor dem Zubettgehen mit Nasenspray die Pollen aus den Atemwegen.

Nehmen Sie auch an Regentagen Ihr Antihistaminikum konsequent weiter.

Planen Sie öfter einen Urlaub am Meer oder ins Hochgebirge, denn dort gibt es kaum Pollen.

Eine gute Sonnenbrille hält nicht nur Pollen fern, sondern schützt auch leidgeplagte Augen vor Licht.

Künstliche Augentropfen spülen Pollen aus und versorgen das Auge mit Feuchtigkeit.

 

Das sollten Sie wissen

Bei circa 40 Prozent der Allergiker kommt es nach acht Jahren zu einem sogenannten Etagenwechsel. Damit ist ein Wechsel der Allergene oder eine Steigerung der Symptome gemeint, wie zum Beispiel einem allergischen Asthma.
Diesen Prozess können Sie vorbeugen, indem Sie rechtzeitig und konsequent eine Behandlung der Allergie nach ärztlicher Anweisung angehen.

 

Wann fliegen Pollen?

Auf Wetter online erhalten Sie die aktuellen Pollenflüge in Ihrer Region.

 

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