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Tipps bei Sonnenallergie

Die Sonne scheint, die Freude ist groß, aber der Körper reagiert mit Hautrötung und Juckreiz.

Autor: Servus Senioren
Sonnenallergie

 

Sommer

Tipps bei Sonnenallergie

Kaum im Urlaub und dann das: Juckreiz, Hautrötung und kleine Bläschen – der Körper reagiert auf Sonnenstrahlung. Dabei handelt sich um keine Allergie im klassischen Sinn, sondern vielmehr um eine Schutzreaktion auf die UV-Strahlung. Interessant ist, dass hellhäutige Frauen dreimal so stark betroffen sind, als Männer.

 

Was ist eine Sonnenallergie?

Der Begriff Sonnenallergie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Hautreaktionen auf Sonnenstrahlen. 90 Prozent der durch Sonnenlicht hervorgerufene Hautreaktionen ist die meist verbreitete polymorphe Lichtdermatose. 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung leiden darunter und die Zahl steigt.

Da es sich bei der polymorphe Lichtdermatose um keine Reaktion des Immunsystems handelt, ist sie keine klassische Allergie, sondern eine Hauterkrankung. Symptome wie rote Flecken, Bläschen und starker Juckreiz, ähneln einer Allergie und treten oft nach dem  Sonnenbaden auf. Deshalb ist im Volksmund die Rede von einer Sonnenallergie. Leider ist die Ursache bis heute weitgehend ungeklärt.

So beugen Sie vor

Unter allen angebotenen Möglichkeiten bietet eine spezielle Lichttherapie beim Dermatologen einen langfristigen Schutz.

Bereits im Frühling oder Wochen vor einer Reise in südliche Gefilde, wird unter ärztlicher Aufsicht die Haut mit UV-Licht bestrahlt. Die Dosis und Zeit wird individuell auf die Haut abgestimmt. Der Effekt:  Die daraus resultierende Gewöhnung sorgt für eine geringere Reaktion auf die Sonnenstrahlen.  Vor einer Gewöhnung an die Sonnenstrahlen auf eigene Faust, zum Beispiel in einen Solarium, raten Dermatologen ab. Wer unter einer Sonnenallergie leidet, sollte besser die Behandlung mit einem Facharzt besprechen.

Ob Mittel zum Einnehmen gegen Sonnenallergie helfen? Tja, die einen empfehlen 8 Wochen vorm Urlaub Beta-Carotin, die andern schwören auf  Kalzium oder Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl. Welche Methode oder Mittel die bessere Wahl ist, lässt sich nur durch Selbsttestung herausfinden.

 

Servus  Tipps

Langsam an die Sonne gewöhnen! Den Aufenthalt in der Sonne  Schritt für Schritt steigern.

Meiden Sie die Mittagssonne von 11.00 bis 14.00Uhr und suchen Sie sich ein lauschiges Plätzchen im Schatten.

Kleidung schützt nicht immer vor Sonne. Kunstfaser lässt 50 Prozent durch; Baumwolle und Leinen nur 10 Prozent.

Denken Sie daran: Auch ein bewölkter Himmel lässt eine beachtliche Menge Sonnenstrahlen auf die Erde zu.

Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens  LV 30) verwenden. Am besten schützt diese vor UVA- und UVB-Strahlen.

Sonnencreme reichlich auftragen: deutlich mehr Sonnencreme verwenden als zum Beispiel eine Bodylotion.

Cremen Sie sich schon 30 Minuten vor dem Sonnenbaden ein.

Mit Omega-3-Fettsäure können Sie den Eigenschutz der Haut positiv unterstützen.

Denken Sie bei schönem Sonnenschein an eine Kopfbedeckung.

Vorsicht Autofahrer!  Eine Sonnenallergie wird auch durch UVA-Strahlen ausgelöst, die durch Fensterglas dringen können.

 

Was tun bei akuter Sonnenallergie?

Bei akuter Hautreaktion ist eine sofortige Abkühlung durch kalte Umschläge hilfreich. Auch beim kühlen Abduschen, ohne Seife & Co versteht sich, kann die Haut sich beruhigen. Der Juckreiz kann durch Einnahme oder Auftragen eines Antihistaminikums  gemildert werden. Ist der Juckreiz aber zu stark, ist eine entzündungshemmende, kortisonhaltige Salbe am hilfreichsten. Bei schwerer Hautreaktion sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, auch am Urlaubsort.


 

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