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Haarausfall bei Männer über 50

Mehr als die Hälfte der Männer müssen im Alter mit Haarausfall rechnen.

Autor: Servus Senioren

Haarausfall bei älteren Männern 

Männerwelt

Haarausfall bei Männer über 50

Wenn Haare ausfallen gerät die Gefühlswelt in Wallung, das geht Mann wie Frau so. Wenn es auf der Kopfhaut immer lichter wird oder schon vorhandene Geheimratsecken größer werden, ist es mit der guten Laune vorbei. Die meisten Männer, unabhängig vom Alter, vergleichen Haarausfall mit dem Verlust der Potenz, und das ist ein ganz heikles Thema.

Da die Hälfte der Männer mit einer schwindenden Haarpracht im Leben rechnen müssen, haben wir Informationen zu Ursachen zusammengetragen und zeigen Ihnen aktuelle Methoden und Mittel auf, den Haarausfall zu stoppen.

Prinzipiell gilt: ein Verlust von täglich bis zu 100 Haaren ist ganz normal, also kein Grund zur Panik. Erst wenn der Haarverlust über einen längeren Zeitraum anhält, spricht man in der Medizin über einen krankhaften Haarverlust.

 

Genetisch bedingter Haarausfall

In der Medizin bezeichnet man den genetisch bedingten Haarausfall als androgenetische Alopezie. Diese Form des Haarausfalls ist mit 95 Prozent die häufigste bei Männer über 50 und zeigt sich mit Geheimratsecken und einer kreisrunden Tonsur am Hinterkopf, der sich im Laufe der Jahre schleichend vergrößert. Ursache dieses fortwährenden Haarverlustes ist eine hormonelle Veränderung. Im Laufe der Jahre schwindet das Sexualhormon Testosteron, um genauer zu sein, das Abfallprodukt Dihydrotestosteron (DHT), denn Testosteron wird in der Kopfhaut zu DHT abgebaut. Die Wachstumsphase der Haare wird kürzer, bis sich der Wachstum ganz einstellt. Dieser kontinuierliche Haarverlust, der sich schon mit 30 Jahren in Gang setzen kann, zeigt sich im Laufe der Zeit mit einer immer feiner werdenden Haarpracht. Fast ist man geneigt von einem normalen altersbedingten Zustand zu schreiben, wenn nicht diese aufwühlenden Gefühle wären.

 

Diffuser Haarausfall bei Männer

Anders als beim genetisch bedingten Haarausfall sind hier nicht Geheimratsecken oder eine kreisrunde Stelle betroffen, sondern die ganze Kopfhaut. Wissenschaftlich ist die Ursache noch nicht zu 100 Prozent geklärt, man vermutet allerdings Auslöser im Bereich vorangegangener Entzündungen oder länger anhaltender grippalen Infekte.

Auch eine Unterversorgung der Haarwurzeln mit wichtigen Nährstoffen, wie zum Beispiel Eisen, Zink oder auch ein Zuwenig an Proteinen und Spurenelemente können,  verursachte durch eine Lebensmittelallergie oder Lebensmittelunverträglichkeit, für einen diffusen Haarausfall verantwortlich sein. Auch Stress und Ängste können sich in dieser Form des Haarausfalls bemerkbar machen.

Wichtig: Bedenken Sie bei der Suche nach potenziellen Auslösern, dass das Ereignis bereits Monate zurückliegt.

 

Kreisrunder Haarausfall bei Männer

Sie hatten auch mit über 50 noch eine volle Haarpracht, aber plötzlich bemerken Sie einen kreisrunden Haarausfall? Die Mediziner nennen dies Alopecía Areata. Meist entstehen münzgroße, kreisrunde Lücken im Haar. Auffallend ist, dass der Haarverlust bei völliger Gesundheit einsetzt und nicht nur die Kopfhaut, sondern auch andere Körperhaare wie Bart, Wimpern oder Genitalhaare davon betroffen sein können.

Anders als beim genetisch bedingten Haarausfall sterben hier die Follikel nicht ab, sondern ruhen lediglich. Das bedeutet, dass die Haare jederzeit wieder wachsen können, auch ohne Therapie. Mediziner vermuten, dass eine Fehlsteuerung des Immunsystems dafür verantwortlich ist.

 

Andere Ursachen für Haarausfall

> Pilzinfektionen auf der Kopfhaut, die einen Haarwuchs stören.

> Einnahmen von Medikamente können Haarausfall auslösen.

> Diäten oder einseitige Ernährung wirken sich beim Haarwachstum aus.

 

Den Haarausfall stoppen

Bevor Sie Versprechungen Glauben schenken und viel Geld ausgeben, sollte die genaue Ursache für Ihren Haarausfall feststehen. Wenn der Haarausfall die Psyche sehr belastet, ist ein Gang zum Haarmediziner die beste Adresse, um mögliche Therapien oder Mittel zu durchleuchten. Unikliniken bieten auch Haarsprechstunden an, am besten informieren tSie sich vor Ort.

 

Mittel bei genetisch bedingtem Haarausfall

Mit Haarmittel wird geworben, was das Zeug hält, aber nicht jedes Mittel stoppt den Haarausfall.

Finasterid ist wissenschaftlich nachweislich ein wirksames Medikament. Regelmäßig eingenommen kann der erblich bedingter Haarausfall verlangsamt oder sogar gestoppt werden. In der Medizin wird er in höherer Dosierung auch bei Prostatavergrößerung verschrieben. Finasterid gilt als erfolgversprechend, allerdings wird der Erfolg nur anhalten, wenn regelmäßig über einen langen Zeitraum das Mittel verwendet wird. Nach Absetzung wird der Haarverlust wieder einsetzen. Merkmale: verschreibungspflichtig, nach Absprache mit dem Arzt.

Minoxidil wird als Lösung auf die Kopfhaut, ein- bis zweimal täglich, aufgetragen. Produkte wie Regaine für Männer ist in Apotheken frei verkäuflich und zählt zu den meist verkauften Mitteln gegen Haarausfall. Eine positive Wirkung ist wissenschaftlich erwiesen, jedoch nicht in allen Fällen. Sollten Sie sich für eine Minoxidil – Lösung entscheiden gilt auch hier, nur Kontinuität führt zum Ziel, bei Absetzung setzt der Haarausfall wieder ein.

 

Toupet  – eine Option

Toupet oder Glatze. Anders als noch vor Jahrzehnten ist ein Toupet eine sehenswerte Alternative bei Haarverlust. Der Vorteil liegt auf der Hand: kein gesundheitliches Risiko wie zum Beispiel bei einer Haartransplantation und keine Nebenwirkungen.

Das Toupet wird als Netz von Spezialisten so angefertigt, dass es wie eine zweite Haut auf dem Kopf liegt. Tausende von Haare werden eingeflochten und mit der Haarfarbe abgestimmt. Mit einem modischen Haarschnitt sitzt der Haarersatz wie ein Maßanzug! Bei Interesse für geflochtene Netzteile finden Sie unter den Begriffen Toupet Skinlight und  Toupet Sensigraft weitere Informationen.

 

Glatze kann sexy sein

Trotz Haarausfall kann Mann attraktiv aussehen, denn wer zu seiner Glatze steht verkörpert ein Selbstbewusstsein. Wie wäre es, statt einer Haarpracht auf dem Kopf, mit einem gepflegten Bart?

 


 

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