Abo-Falle beim mobilen Surfen verhindern.

Mit wenigen Klicks lässt sich im Internet alles kaufen. Doch Vorsicht, Abzocker versuchen Verbraucher in eine Handy-Abo-Falle zu locken.

Autor: Servus Senioren
Abo-Falle Smartphone. Senioren aufgepasst!

Abo-Falle Smartphone verhindern

 

Das Surfen mit Smartphone oder Tablet über das Mobilfunknetz ist für fast alle Altersklassen inzwischen Normalität. Doch wer beim Surfen nicht aufpasst, kann schnell unbewusst ein teures Abonnement eines Drittanbieters abschließen.
Im folgenden Artikel wollen wir Ihnen einen Überblick darüber geben, auf was Verbraucher achten müssen und welche Möglichkeiten Sie haben um ungewollte Abonnements zu verhindern.

Wie funktioniert die Abo-Falle Smartphon oder Tablet?

Es wird im Wesentlichen zwischen zwei Varianten unterschieden, wobei die Funktionsweise in beiden Fällen vergleichbar ist.

In-App-Käufe

Die erste Variante einer Abo-Falle auf mobilen Geräten funktioniert über Apps, etwa Spiele oder andere Unterhaltungssoftware, die kostenlos angeboten werden. In diesen Apps sind spezielle Funktionen integriert. Tippt der Nutzer etwa auf einen Banner oder Button in der App schließt er damit ein kostenpflichtiges Abonnement ab. Der Hinweis, dass durch das Antippen ein Abonnement abgeschlossen wird, ist zwar in der Regel vorhanden, wird jedoch vom Nutzer häufig übersehen. Die Abrechnung erfolgt durch den Anbieter der jeweiligen App über das sogenannte WAP-Billing und somit über die Mobilfunkrechnung.

 

Mobile Websites

Diese Variante funktioniert im Grund genau wie die zuvor beschriebene Möglichkeit. Der Unterschied ist lediglich, dass die entsprechenden Banner, über die das Abonnement abgeschlossen wird, hier nicht in einer App sondern in eine Website integriert sind. Auch hier reicht ein Antippen des Banners zum Abschluss des Abonnements aus. Alternativ wird der Nutzer aufgefordert seine Handynummer „zu bestätigen“ um eine Website aufrufen zu können. In Wirklichkeit wird aber auch hier ein kostenpflichtiges Abo abgeschlossen.

 

Beide genannten Varianten funktionieren allerdings nur, wenn der Nutzer über Mobilfunk, also Smartphone und Tablet, mit dem Internet verbunden ist.

Bei einem Computer mit WLAN- Verbindung besteht das Problem nicht, weil eine Abrechnung über die Mobilfunkrechnung nicht möglich ist.

 

Wie kann ich mich gegen diese Form der Abo-Falle schützen?

Um zu verhindern, dass Drittanbieter Dienste über die Mobilfunkrechnung abrechnen können, kann eine sogenannte Drittanbietersperre eingerichtet werden. Wird eine solche eingerichtet, können die genannten Abonnements nicht mehr abgeschlossen werden.

 

An wen muss ich mich wenden um diese Sperre einzurichten?

Ansprechpartner ist der eigene Mobilfunkanbieter. Meisten lässt sich die Drittanbietersperre über die Hotline des Anbieters einrichten. Dabei kann auch gewählt werden, ob alle Drittanbieter-Dienste gesperrt werden oder ob bestimmte Dienste erlaubt bleiben sollen. Dies kann etwa in Fragen kommen, wenn man Fahrkarten oder ähnliches über das Smartphone oder Tablet kaufen und über die Mobilfunkrechnung bezahlen möchte.

 

Was kostet mich die Einrichtung der Sperre?

Die Mobilfunkanbieter sind gesetzlich verpflichtet eine gewünschte Drittanbietersperre kostenlos einzurichten.

 

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