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Dem Rücken schadet langes Fernsehen

Ein gemütlicher Fernsehabend auf dem Sofa, die Fernbedienung zum Zappen in der Hand und die Tüte Chips auf dem Tisch.  Jetzt kann es so richtig gemütlich werden, Zeit zum Entspannen. Aber meist setzen nach einiger Zeit Rückenschmerzen ein. Ursache ist nicht unbedingt das gesendete Programm, sondern mangelnde Bewegung und schlechte Sitzmöbel.

Autor: Servus Senioren
Rückenschmerzen: Langes Fernsehen schadet dem Rücken.

Rückenschmerzen:

Langes Fernsehen kann dem Rücken schaden

Gerade im Winter verbringen die Menschen mehr Zeit in den eigenen vier Wänden und vor allem auf dem Sofa. Nach statistischen Angaben sitzen wir täglich drei bis vier Stunden vor dem Fernseher – häufig regungslos. „Alle monotonen und einseitigen Körperhaltungen belasten den Rücken. Die Muskulatur verspannt und reagiert mit Rückenschmerzen “ , stellt Helga Freyer, Krankengymnastin aus Wittelsberg, dazu fest. Die einzig sinnvolle Lösung ist nach Angaben der Rückenexpertin, sich mehr zu bewegen und auf rückengerechte Sitzmöbel zu achten.

Ursache von Rückenschmerzen beim Fernsehen

Mit zunehmendem Alter nimmt die Sitzdauer und die damit einhergehende monotone Körperhaltung tendenziell zu. Hierbei können rückengerechte Relaxsessel gut Abhilfe schaffen. Besonders wichtig ist hierbei, dass sie hinsichtlich der Bemaßungen zu den Körpermaßen des Sitzenden passen. Sowohl Rückenlehne, als auch Fußstützen sollten verstellbar sein. Darüber hinaus ist vor allem für ältere Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, eine zusätzliche Aufstehhilfe sinnvoll sein. Sitzmöbel, die mit dem Gütesiegel der AGR ausgezeichnet sind, werden als besonders rückenfreundlich eingestuft.

Möbelhersteller werben jedoch mit edlem Design, handwerklicher Qualität oder vielfältigen Funktionen. Ergonomische Details, wie zum Beispiel verstellbare Fußstützen, die den Rücken entlasten würden, kommen in der Werbung kaum vor. Dabei leiden drei von vier Deutschen aktuell unter Rückenschmerzen. Gerade die heutige Generation 50 plus ist mit ihren Bedürfnissen eine ernst zunehmende Käuferschicht. Für sie steht Design und Ästhetik genauso im Fokus, wie das große Thema Gesundheit.

Deshalb rät in diesem Zusammenhang Detlef Detjen, Vorstandsmitglied der AGR : “ Beim Möbelkauf sollte man darauf achten, dass sich die Polstermöbel an die individuellen Bedürfnisse anpassen lassen. Eine Sitzhöhen- und Tiefenverstellung, sowie schulterhohe Rückenlehnen sollten Standard sein.“ Wenn dann noch das ansprechende Design zu Kaufentscheidung führt, ist dies der „gesündere“ Weg.

 

Sitzmöbel mit AGR-Gütesiegel

Eine wichtige Orientierungshilfe kann das unabhängige AGR-Gütesiegel bieten. Produkte mit dieser Auszeichnung wurden durch eine Kommission aus Ärzten und Therapeuten der deutschen Rückenschulverbände geprüft.

 

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Rücken -Check für Polstermöbel:

Bei der Auswahl rückengerechter Polstermöbel sollten Käufer auf folgende Aspekte achten:

 Sitztiefe sollte der Oberschenkellänge individuell anpassbar sein.Haken
Sitzhöhe sollte verstellbar sein.Haken
Breite des Sitzes sollte ausreichend sein.Haken
Rückenlehne sollte bis in Schulterhöhe ausgearbeitet sein.Haken
Lehne sollte verstellbar sein.Haken
Eine eingearbeitete Lenden- bzw. Beckenkammstütze entlastet den Rücken zusätzlich.Haken

 

TIPP:

Wenn die Schultern entspannt sind und die Arme in einem 90° Grad Wickel  auf der Lehne liegen, ist die Armlehnenhöhe für Sie und ihren Rücken ideal.

Auf Henry´s Blog finden Sie   „Rückengerechte Autositze“.

Quelle: Text und Fotos von Aktion Gesunder Rücken e.V.

 

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