Hilfsmittel, die das Essen und Trinken erleichtern

Im Alter erschweren oftmals Schluckbeschwerden oder Kauprobleme die Nahrungsaufnahme. Diese Tipps und Hilfsmitteln können die Hilfe beim Essen und Trinken erleichtern.

Autor: Servus Senioren

Hilfsmittel Essen und Trinken

 

Leben im Alter

Hilfsmittel, die das Essen und Trinken erleichtern

Essen und Trinken gehören zu den Grundbedürfnissen des Menschen bis ins hohe Alter.  Um diese Bedürfnisse zu befriedigen braucht der Körper Energie und Nährstoffe, um gesund zu bleiben. Allerdings verändern sich im Alter oder auf Grund einer Behinderung das Ess- und Trinkverhalten. Für viele pflegebedürftige Menschen werden die täglichen Mahlzeiten zur Belastung. Die Gründe dafür sind vielfältig: Schluck- und Kaubeschwerden, Appetitlosigkeit, Vergesslichkeit oder auch motorische Einschränkungen können die Nahrungsaufnahme erschweren und das Risiko einer Mangel- oder Fehlernährung fördern.

Viele der etwa drei Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland benötigen daher Hilfe bei der Zubereitung der Mahlzeiten oder beim Essen und Trinken.

 

Thema Selbstbestimmung

Solange der Mensch Bedürfnisse und seinen Willen äußern kann oder durch Gestik und Mimik sich verständigen kann, ist der Wille zu respektieren. Dies mag nicht immer den Vorstellungen einer gesunden Ernährung entsprechen, aber die Selbstbestimmung eines Jeden steht im Vordergrund und dies gilt auch für Pflegebedürftige.

Allerdings gibt es Situationen, in denen es gilt herauszufinden, ob der Hilfebedürftige noch in der Lage ist Bedürfnisse und Willen klar zu äußern. Daher ist Fingerspitzengefühl von Angehörigen und Helfern gefordert, wenn es darum geht Grenzen zu erkennen oder nach Abwägungen Entscheidungen zu treffen, um angemessen zu helfen und eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten. Allgemeine Regeln, an denen man sich orientieren kann, gibt es nicht.

Mit dem kostenlosen Ratgeber für pflegende Angehörige der gemeinnützigen Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege erhalten Sie jedoch hilfreiche und praktische Hinweise, Basiswissen und anschauliche Illustrationen rund um das Thema Essen und Trinken. Die Informationen entsprechen dem bestverfügbaren Pflegefachwissen und basieren unter anderem auf dem Expertenstandard zum Thema Ernährungsmanagement des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP).

 

Hilfe beim Essen und Trinken

Im Ratgeber finden Sie zahlreiche Hinweise, wie Sie mit konkreten Problemen umgehen können. Probleme wie Schluckstörungen, Appetitlosigkeit, Anzeichen für eine Fehlernährung oder Flüssigkeitsmangel. So sollten zum Beispiel bei Schluckstörungen keine faserigen, krümeligen Lebensmittel gereicht werden oder bei Appetitlosigkeit möglichst kleinere, über den Tag verteilte Mahlzeiten. Eine Mangelernährung können Sie  frühzeitig erkennen, wenn eigens für diesen Zweck ein Ernährungsprotokoll geführt wird, so ein Hinweis.

Hilfsmittel zum Essen und Trinken

Das soziale Zusammensein bei der Zubereitung der Nahrung  oder die gemeinsame Mahlzeit, ist eine willkommene Abwechslung im Tagesablauf, ein Ritual.

Für eine gesunde Ernährung ist Zeit ein wichtiger Aspekt. Pflegebedürftige sollten beim Essen und Trinken nicht gedrängt werden und das Tempo an ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten angepasst sein, auch wenn dies manchmal sehr, sehr viel Geduld fordert.

Das selbstständige Essen bietet dem Pflegebedürfigen die Gelegenheit Muskel zu trainieren, wenn auch nicht bewusst. Auch die Koordination wird geschult. Deshalb ist es wichtig, die Selbstständigkeit weitgehendst zu fördern und wenn nötig, auch anzuleitet.


Hilfsmittel*
, die die Hilfe zur Selbsthilfe erleichtern oder sogar erst möglich machen, sind eine gute Unterstützung, um die Herausforderung zu meistern.


 

 

Der Ratgeber Essen und Trinken gibt Tricks und Tipps für den Pflegealltag. Hier gelangen Sie direkt zum Ratgeber.

Ratgeber Essen und Trinken

Die Printausgaben können kostenlos per E-Mail beim ZQP bestellt werden: bestellung@zqp.de.


Hinweis: *-Kennzeichnung ist ein Werbelink

 

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