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Tipps! So kaufen Sie den richtigen Rollator

Einen Rollator kauft man nicht alle Tage. Damit der Kauf kein Flop wird, sind Informationen sammeln wichtig.

Autor: Servus Senioren
Rollator, Tipps zum Kauf eines Rollators

 

Leben im Alter

So kaufen Sie den richtigen Rollator

Wann beschäftigt man sich mit einem Rollatorkauf? Richtig, dann wenn es notwendig wird.  Es handelt sich nun einmal nicht um ein herkommliches Accessoires, welches man kauft und bis zum Gebrauch dekorativ in die Wohnung stellt.  Nichtsdestotrotz ist eine Zeit der Orientierung und Recherche im Vorfeld sinnvoll, sie spart bares Geld beim Kauf. Google zeigt einige Vergleichs- und Testseiten, aber wir haben uns entschlossen, uns an den Informationen des  Zentrums für Qualität und Pflege und am Testbericht von Stiftung  Warentest zu orientieren.

Hilfreich zum Schreiben des Artikels war außerdem, dass wir einen neuen Rollator für meine Schwiegermutter suchten. So konnte ich Kauf ausschlaggebende Kriterien besser verstehen, nachdem mir bewußt war, wie wichtig eine Orientierung an den individuellen Bedürfnissen des Nutzers ist.

 

Vor dem Kauf

Gründe zum Kauf eines Rollators gibt es außer der körperlichen Einschränkungen auf Grund des Altern einige.  In Bewegung zu bleiben so lange es geht, ist ein hohes Gut und ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben zu erhalten.

Deshalb sollte man sich ein Rollator gönnen. Gönnen unter der Berücksichtigung der finanziellen und räumlichen Möglichkeiten, weil es die Mobilität aufrecht erhält und wie ein drittes Bein verwendet wird.

 

Rollator auf Rezept

Fast alle Krankenkassen geben einen Zuschuss zum Kauf eines Rollators, übernehmen die Kosten oder stellen einen zur Verfügung.  Grundsätzlich spricht nichts gegen einen gebrauchten Rollator, allerdings kann es sein, dass der Gehwagen veraltet ist und nicht auf den Benutzer optimal eingestellt werden kann.

Um einen Zuschuss oder die Kostenübernahme zu erhalten, ist ein Kassenrezept vom Hausarzt erforderlich.  Mit einem Rezept in der Hand steht einem Leihgerät oder einem Kauf nichts mehr im Wege. Für Standartmodelle halten sich die eigenen Zuzahlungen in Grenzen. Einige Krankenkassen überweisen den Zuschuss nicht aufs Konto. Sie rechnen den Betrag direkt mit ausgewählten Sanitätshäusern ab. Bei diesem Prozedere entfällt die Möglichkeit Kaufpreise zu vergleichen. Unter Umständen liegt der Kaufpreis deutlich höher. Ein Informationsgespräch über die Vorgehensweise der Krankenkasse bringt Licht in die Sache.

 

Ein Rollator der passt

Hier finden Sie mehrere Kriterien, die bei einem Kauf beachtet werden sollten, damit der Rollator zum Nutzer passt.

> Die Griffe sollten höhenverstellbar sein, damit der Gehwagen an die Körpergröße angepasst werden kann

> Ein Rollator für den Innenbereich oder Wohnung sollte möglichst schmal sein.

> Ein faltbarer Rollator für den Transport im Auto oder bei Nichtgebrauch zum platzsparenden Parken

> Gewicht. Ein schwerer Rollator ist stabiler, ein Leichter hingegen wendiger und lässt sich zusätzlich kraftsparender steuern.  Wenn es um Kraft geht, liegt der Fokus auf 5 bis 7 kg  – Rollatoren.

> Räder. Kleine Räder sind wendiger. Für Fahrten draußen sind große Räder eher geeignet. Sie erleichtern das Gehen auf unebenem Boden, wie zum Beispiel Kopfsteinpflaster und überwinden leichter Bordsteinkanten.

> Bremse. Wer mehr Kraft aufwenden kann beim Drehen eines Gegenstandes, für den ist eine drehbare Bremse die Richtige.

> Sitzfläche. Wird der Rollator auch auf längere Strecken verwendet oder erfordert die Körperliche Kondition öfters Pausen, ist auf eine breite Sitzfläche zu achten.

> Rückenlehne. Wer auf Grund einer mangelnden körperlichen Kondition oder für einen bequemen Sitz während eines Schwätzchen eine Rückenlehne benötigt, ist mit einer breitflächigen Lehne gut bedient. Schmale oder harte Lehnen können zu Rückenschmerzen führen.

Probefahren und testen nicht vergessen, damit der Kauf kein Flop wird.

 

Wir hatten uns zur Probe- und Testfahrt drei Rollatoren aus unterschiedlichen Preisklassen bestellt. Für uns waren Gewicht, Faltmöglichkeit die Auswahlkriterien und wenn finanziell machbar eine drehbare Bremse.

Rollator

Drive Medical

höhenverstellbar, faltbar, Bremse drehbar, Sitz  + Lehne breit, Gewicht 5,8 kg


Aktivwelt

Drive Medical

höhenverstellbar, faltbar, Sitz breit, breite Lehne, Gewicht 7,2 Kg


Aktivwelt

Bischoff & Bischoff

höhenverstellbar, faltbar, Sitz und Lehne breit, Gewicht 5,8 kg


Aktivwelt

 

Es gibt ihn wirklich, die Superlative, aber Komfort kostet Geld. Nun stellt sich die Frage: Wie viel ist der Komfort dem Nutzer wert und wie viel Komfort wird gewünscht?

 

Richtige Handhabung

Der Kauf eines passenden Rollators ist die eine Sache, der richtige Umgang ist eine andere. Noch gibt es keinen Führerschein für Rollatoren (Scherz), aber die ersten Stunden werden sich anfühlen wie Fahrstunden in der Fahrschule.

Wie eine richtige Handhabung aussieht wird in einer Broschüre vom ZQP anschaulich dargestellt. Mit einem Klick gelangen Sie direkt zum Zentrum für Qualität und Pflege. Sie können Downloaden oder eine kostenlose Zusendung ordern.

 

Rollator

 

Bei aller Technik und guter Handhabung sollte einem sein neuer ständiger Begleiter durchaus auch optisch gefallen. Für Frauen dürfte dieses Kriterium kaufentscheidenter sein, als für Männer. Wobei wir wieder feststellen können, dass Frauen und Männer unterschiedlich denken, aber dieses Thema werden wir nie abschließend klären können.

 


 

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