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Urlaubsreif? Auszeit für pflegende Angehörige

Urlaubsreif? Für pflegende Angehörige gibt es verschiedene Entlastungs- und Urlaubsangebote.

Autor: Servus Senioren

Urlaubsreif. Urlaub von der Pflege

 

Pflege zu Hause

Auszeit für pflegende Angehörige

Urlaubsreif? Gehören Sie auch zu den etwa 4,7 Millionen pflegenden Angehörigen in Deutschland, die nicht wissen, wie sie ihre Pflegeaufgabe und Erholungsbedürfnisse miteinander vereinbaren sollen?

Nach dem Motto „Nur wer gut für sich selbst sorgt, hat langfristig die Kraft, auch für andere gut zu sorgen“ sollten pflegende Angehörige klar und offen kommunizieren, dass sie die Auszeit zur Kraftschöpfung benötigen. Aber wie kann dies gelingen?  Entlastungspflege oder Urlaubsreisen heißen die Zauberworte.

Für pflegende und pflegebedürftige Angehörige, die ihren Urlaub gemeinsam verbringen möchten, stehen heutzutage spezialisierte Urlaubsangebote zur Verfügung. Um das Passende zu finden, helfen Ihnen gemeinnützige Reiseberater.  Pensionen, Ferienanlagen sowie  Pflegehotels*  haben sich auf ihre zu pflegende Kundschaft eingestellt. So kann die Pflege am Urlaubsort entweder vollständig oder teilweise abgegeben werden.

Für Urlaubssuchende mit demenzkranken Partnern gibt es spezielle Angebote. Sie sind interessiert und suchen nach Informationen? Pflegeberatungsstellen und auch Betroffenenverbände können Sie über Kosten, Zuschüsse und passende Angebote informieren.

Ist jedoch ein gemeinsamer Urlaub nicht möglich oder nicht gewünscht, sieht dafür die Pflegeversicherung zwei Möglichkeiten vor: die Verhinderungs- und die Kurzzeitpflege.

 

Verhinderungspflege

Für Pflegebedürftige, die weiterhin zu Hause gepflegt werden sollen, kann die Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.  Übernimmt die Pflege ein ambulanter Pflegedienst, weitere Angehörige oder Nachbarn, beläuft sich die Leistung der gesetzlichen Pflegeversicherung auf bis zu 1.612 Euro – für sechs Wochen pro Kalenderjahr. Voraussetzung: Der Pflegebedürftige hat einen der Pflegegrade 2 bis 5 erreicht. Zudem muss der Pflegebedürftige zuvor mindestens sechs Monate zu Hause gepflegt worden sein.

Im Falle, dass Kinder, Enkel oder Personen, die mit im Haushalt des Pflegebedürftigen wohnen einspringen, richtet sich die Leistung nach der Höhe des Pflegegelds. Sie können teilweise auch anfallende Kosten geltend machen. Dazu zählen Fahrtkosten oder Verdienstausfall. Entsprechende Belege sollten gesammelt und die Kostenübernahme bei der gesetzlichen Pflegekasse oder der privaten Pflegeversicherung beantragt werden. Der Höchstbetrag darf insgesamt 1.612 Euro nicht überschreiten.

 

Kurzzeitpflege

Alternativ zur Verhinderungspflege besteht auch die Möglichkeit, den Pflegebedürftigen in einer Pflegeeinrichtung mit Kurzzeitpflege-Angebot unterzubringen. Der Antrag auf Kurzzeitpflege kann bei der gesetzlichen Pflegekasse oder der privaten Pflegeversicherung gestellt werden.

 

Damit Sie über alle finanziellen Zuschüsse und passende Angebote gut informiert sind, ist eine professionelle Beratung die erste Wahl. Zumal Sie einen Anspruch auf kostenlose Pflegeberatung haben, auf Wunsch auch zu Hause. Das ZQP bietet unter www.zqp.de/beratungsdatenbank eine deutschlandweite Übersicht mit mehr als 4.500 nicht-kommerziellen Beratungsangeboten zur Pflege an, bestimmt auch in Ihrer Nähe.
Quelle: Zentrum für Qualität in der Pflege


 

 

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