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Allergie auf Duftstoffe in Parfüms

Immer häufiger reagieren Menschen allergisch auf Duftstoffen in Waschmittel, Cremes & Co.

Autor: Servus Senioren

Allergien Duftstoffe

 

Gesundheit, Beauty

Allergie auf Duftstoffe

Wer eine Parfümerie oder die Parfümabteilung eines Kaufhauses betritt, wird mit einer intensiven Duftwolke begrüßt, die es schwer macht ad hoc einzelne Düfte herauszufiltern. Meist spüren Menschen mit empfindlicher Nase dann das Bestreben wieder umzukehren, obwohl sie gezielt diesen Laden aufsuchten, um einen verführerischen Duft zu kaufen. Aber es muss nicht gleich eine Parfüm-Wolke sein, denn Berührungsmöglichkeiten mit Gerüchen gibt es zu Hauf im täglichen Leben.

Duft- und Aromastoffe stellen einen wesentlichen Bestandteil des Lebens dar, um “attraktive” Duftnoten zu verbreiten oder “unangenehme” Gerüche zu überdecken. Daher ist es oft schwierig, im Einzelfall die Quelle für den Erwerb einer Duftstoff-Allergie zu erkennen.

Ein Gang zu Allergologen bringen Licht ins Dunkle. Kontaktallergie auf Duftstoffe werden mit Hilfe eines Epikutantests nachgewiesen. Die verdächtigten Stoffe werden in einer Trägersubstanz (meist Vaseline oder Wasser) in geeigneter Konzentration auf die Haut aufgetragen, um so eine Reaktion der Haut hervorzurufen. Zeigt die Haut Rötung und Quaddeln wurde die allergene Substanz gefunden. Allerdings kann so eine Testphase durchaus länger dauern, bis alle Allergene entlarvt sind.

 

Duftstoffe in Körperpflege-Produkten

Duftstoffe oder Duftstoffmischungen befinden sich in Parfüms, Gesichts- und Körperpflegemitteln. Sie können in unverdünnter Form oder in einer Mischform vorkommen, die aus Naturrohstoffen stammen oder (halb-) synthetisch hergestellt werden. Sie sind ein Hauptbestandteil zur Herstellung von Parfüms, Eau de Parfüms und Eau de Toilette.  Wussten Sie, dass im Durchschnitt in Parfüms 20-40 Prozent, in Eau de Parfum 10-20 Prozent und in Eau de Toilette 8-10 Prozent Duftstoffe enthalten sind?

Parfumöle, zu denen auch ätherische Öle zählen, dienen als Quelle die unter anderem aus Blüten, Blätter und Stängel, Früchte und Fruchtschalen, Wurzeln, Holz, Gräser oder Kräuter, Nadeln, Harze und Balsame hergestellt werden.  Auch aus Naturprodukten isolierte Stoffe, wie zum Beispiel Ketone und Alkohole oder auch synthetische Riechstoffe werden als Grundlage verwendet.

Duftstoffe aus tierischer Herkunft, zum Beispiel Moschus und Ambra, wurden in den letzten Jahren immer seltener verwendet.

Apropos Moschus. Haben Sie auch bei den Worten „früher“ und „Moschus“ die Düfte aus den 70er Jahren in der Nase? Moschus, Amber und Paschuli?

 

Duftstoffe – Liste wegen allergologischer Relevanz

Wegen ihrer zu allergieneigenden Substanz müssen seit dem Jahr 2004 diese 26 Duftstoffe auf Verpackungen separat ausgewiesen werden-  zumindest innerhalb der EU:

Amyl Cinnamal, Anise Alcohol, Amylcinnamyl Alcohol, Benzyl Benzoate, Benzyl Alcohol, Benzyl Cinnamate, Bezyl Salicylate, Citronellol, Cinnamyl Alcohol, Farnesol, Cinnamal, Hexyl Cinnamal, Citral Butylphenyl Methylpropional, Coumarin, Limonene, Eugenol, HydroxycitronellalLinalool, Geraniol, Methyl 2-Octynoate, Alpha-Isomethyl Ionone, Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde, Evernia Prunastri Extract, Isoeugenol und Evernia Furfuracea Extract

Hilfe bei der Identifizierung bietet die INCI-Datenbank von haut.de.

 

Sie haben immer noch den Duft vom Amber, Moschus oder Paschuli in der Nase?  Wir haben für Sie White Patchuli von Tom Ford und Amber pour Femme von Prada aufgespürt, der alten Zeiten wegen.


 

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